Gut aufgelegt



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"Gut aufgelegt - Meisterwerke der mechanischen Musik"  ist der Name der Sonderausstellung vom 23. Juni 2018 bis zum 16. Juni 2019 im Deutschen Automatenmuseum auf Schloss Benkhausen. Was war vor Musik-Streaming, MP3, CD, Kompakt-Kassette und Vinyl-Schallplatte?

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Wulff Banditen I

rotomatIm April 1953 begann die einzigartige Story der mechanischen Wulff-Banditen von der Firma Günter Wulff, Berlin und sie war bis 1961 erfolgreich, auch außerhalb von Deutschland. Der erste Bandit war der Rotomat (der Name Rotomat wurde später eine Marke von Wulff), als Antwort auf den recht erfolgreichen Rotamint der Fa. NSM (elektrisches Drei Scheiben Gerät). Bei den Geräten der Rotomat-Serie änderte sich im Laufe der Zeit nicht viel. Bis auf den Namenszug, kleinen Verbesserungen an der Mechanik und Gerätegestaltung blieb bis zum Tip-Top im Jahre 1960/65 alles beim "Alten". Die Zahlenkombination auf den Walzen und somit die Gewinnmöglichkeiten sind von Gerät zu Gerät verschieden. Alle Geräte außer Rotomat und Orion verfügen über einen Starter/Bremse für eine Walze, beim Tivoli lassen sich sogar alle drei Walzen nachstarten. Einige hatten sogar ein Freispiel (Primus). Trotz der teilweise hohen Auflagen gibt es heute nur noch recht wenige dieser schönen Geräte. Das liegt zum einen daran das Wulff selber immer wieder abgelaufene Geräte mit in die nächste Generation einarbeitete oder umbaute. Aber auch andere Firmen kauften die gebrauchten Geräte den Aufstellern ab und nutzten Sie weiter bzw. bauten die Geräte um (z.B. Wolf, Nürnberg, gegründet von ehemaligen Wulff-Mitarbeitern?). Die Wulff- Banditen im einzelnen.

 

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